Auf die richtige Dosierung kommt es an

Die richtige Dosierung ist sowohl für die positive als auch für die negative Belohnung von elementarer Wichtigkeit. Aber was ist mit der richtigen Dosierung gemeint? Vergleichen wir das mit Salz an den Kartoffeln. Zuviel Salz an den Kartoffeln schmeckt nicht, zuwenig Salz an den Kartoffeln schmeckt auch nicht. Es kommt also auf die richtige Dosierung an. Jetzt gibt es Menschen die mögen mehr Salz und andere weniger Salz an den Kartoffeln. Und genau das gleiche gilt auch für unserer Hunde.

Dosierung - positiver Belohnung

Wenn ich einen Hund trainiere der einen sehr ausgeprägten Beutetrieb hat und damit verbunden eine sehr niedrige Reizschwelle hat, sprich beim bloßen Anblick eines Balles anfängt vor lauter Trieb zu schreien, dann ist die Dosierung der Bestätigung zu hoch gewählt.

Dosierung negativer Belohnung

Hier gilt die Devise, soviel wie nötig und so wenig wie möglich. Der Hund soll lediglich dazu angeregt werden, sein Verhalten zu ändern. Denke bitte immer wieder an das Alarmsignal in deinem Auto, wenn es darum geht das Du Dich anschnallen sollst. Diese Piepen tut Dir nicht weh und Du hast auch keine Angst davor. Vergleichbar ist diese korrekte Dosierung mit einem Moskito. Stell Dir vor es ist eine laue Sommernacht gegen 22.30 Uhr. Du gehst zu Bett, weil Du am nächsten Tag früh raus musst. Du legst Dich hin, schliesst deinen Augen und auf einmal geht es los BBzzzzzzzzzzz …. Chucky der Mördermoskito! Du hast keine Angst vor Ihm, er fügt Dir auch nicht wirklich schmerzen zu und dennoch schafft es der kleine winzige Moskito, dass ein erwachsener Mann, mitten in der Nacht, splitternackt und nur mit einer zusammengerollten Zeitung auf Mückenjagd geht.

Mit der richtigen Dosierung ist es wie mit dem Salz an den Kartoffeln.
zu wenig Salz - schmeckt nicht
zu viel Salz - schmeckt nicht

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