Timing ist ALLES!

Das richtige Timing ist sowohl für das anlernen von neuem Verhalten, als auch für das abgewöhnen von Fehlverhalten enorm wichtig.

Beispiel 1

Ich gehe mit meinem Hund spazieren und auf einmal erblicke ich am Waldrand ein Reh. Als verantwortungsvoller Hundebesitzer rufe ich meinen Hund, der dann auch sofort zu mir kommt. Als ich dann 2 Stunden später zu Hause ankomme, gehe ich direkt zum Kühlschrank um meinen Hund mit einem saftigem Stück Fleisch zu belohnen. Mit den Worten „Hier Pluto, das Stück Fleisch ist dafür, dass du vorhin im Wald sofort zu mir gekommen bist als ich dich gerufen habe“. Ob der Hund das wohl noch mit dieser Handlung verknüpft, die 2 Stunden zurück liegt? Definitiv nicht!

Beispiel 2

Nach einem langen Arbeitstag kommen wir nach 9 Stunden am Abend nach Hause. Als wir in das Wohnzimmer gehen, fällt unser erster Blick auf ein zerstörtes Sofa. Dem Hund jetzt dafür zu Strafen ist keinesfalls Sinnvoll, das das Zeitfenster in dem er das verstehen könnte, schon längst geschlossen ist.

 

Tipp: Das Zeitfenster damit ein Hund etwas Verknüpft (lernt) liegt bei etwa 2 Sekunden. Marker vergrößern dieses Zeitfenster und erlauben es uns damit eine Konsequenz erfolgen zu lassen die der Hund mit der jeweiligen Handlung verknüpft.

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